Diagramme - Bausteine für die Diagrammgestaltung Sabine Blaser
In Magazinen, Sachbüchern und Geschäftsberichten müssen komplexe Zusammenhänge übersichtlich und aussagekräftig grafisch visualisiert werden. In ihrer Diplomarbeit „diagramme - Bausteine für die Diagrammgestaltung“ bietet Sabine Blaser Hilfestellung für Kommunikationsdesigner beim Erstellen und Gestalten von Diagrammen und präsentiert zahlreiche Möglichkeiten für die Verwendung einzelner Komponenten. Der Leser erhält Einblicke in die verschiedenen Diagrammtypen (vom einfachen Liniendiagramm über Balken- und Kreisdiagramme bis hin zu Matrixdiagrammen) und bekommt sämtliche Bausteine, die bei der Diagrammgestaltung eingesetzt werden können sowie zahlreiche Diagrammbeispiele aufgezeigt.
Auf Grundlage einer Statistik, die die Anzahl der deutschen und ausländischen Studierenden im Studienfach Grafikdesign / Kommunikationsdesign in Deutschland ab dem Wintersemester 2006/07 bis 2009/10 nach Hochschularten, Geschlecht und Herkunft zeigt, werden die Einzelkomponenten Linienstärke, Linienart, Flächenstruktur, Farbe, Muster, Koordinatenachsen, Achseneinteilungen und Typografie untersucht. Zur Diplomprüfung 2011 hat Sabine Blaser ihre herausragende Arbeit, ein 280 Seiten dickes Lehrbuch über Diagramme, präsentiert und damit konzeptionell, inhaltlich und gestalterisch überzeugt.
Dozentin: Michaela Gleinser
Spurensuche – Heimat, Identität Hans Gaida
Hans Gaida interpretiert die ambivalente Bedeutung des Begriffes Heimat
überraschend neu und vielschichtig.In seiner sehr persönlich geprägten Abschlussarbeit „Spurensuche – Heimat, Identität“ gewinnt die Dokumentation seiner eigenen Selbstvergewisserung interessante Aspekte allgemeiner Wertedebatten und eine aufschlussreiche zeitgeschichtliche Dimension.
Souverän findet er innovative und überzeugende formale Entsprechungen für alle Teilbereiche dieser komplexen Thematik. Das Buch erlangt somit hervorragende gestalterische Qualität und vermittelt glaubwürdig und mit frischer Leichtigkeit: „Es ist nicht mehr uncool, seine Stadt, sein Land und seine persönliche Geschichte zu mögen“.
Dozent: Roland Wagner
Formation GG Mike Hofmaier
Die Diplomarbeit von Mike Hofmaier ’Formation GG – eine visuelle Reise durch das deutsche Grundgesetz’ hat aufgrund ihrer innovativen Qualität Vorbildcharakter: Das schwierige Thema, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sowohl inhaltlich-analytisch wie auch formal mit grafischen, datengrafisch-bildhaften und typografischen Mitteln erklärend aufzubereiten und darzustellen, wird in diesem Buch in neuartiger und – besonders hervorzuheben – allgemein verständlicher und nachvollziehbarer Weise umgesetzt.
Mit der Themenwahl, den konzeptionellen Untersuchungen, dem Entwurfsprozess auf der Basis einer stringenten, lebendigen und intellektuell wie gestalterisch anspruchsvollen Grundkonzeption sowie der konsequenten und im Finish perfekten Arbeit hat Mike Hofmaler eine heraus ragende Publikation im Bereich didaktischen Informationsdesigns geschaffen.
Dozent: Georg Engels
»Bruch«-Magazin goes NOVUM Christian Schäfler
Christian Schäflers Diplomarbeit, das Magazin BRUCH, wurde unter den jährlich vorgestellten Diplomarbeiten in der Ausgabe 06/11 des Designmagazins NOVUM veröffenlicht. Im Rahmen seiner Diplomarbeit beschäftigte sich Schäfler mit dem Wandel der Musikbranche seit dem Aufkommen der digitalen Revolution. Auf dem Weg, der Thematik ein visuell wahrnehmbares Gesicht zu geben, entstand die erste Ausgabe des »Bruch«-Magazines.
Dozent: Georg Engels
Wahrnehmung und Orientierung Julia Valter
Die Diplomarbeit von Julia Valter wurde mit dem red dot award communication design 2011 ausgezeichnet.
Ausgangspunkt der Abschlussarbeit „Wahrnehmung und Orientierung, eine fotografische Dokumentation“ ist die Dialektik von Außen und Innen: der Orientierung im öffentlichen Raum und die Sinneswahrnehmung des Einzelnen. Diese beiden gegensätzlichen Positionen werden in dem Buch zu einem neuen Ganzen, einer Synthese zusammengefügt.
Im »Außen« wird das unsichtbare Netz dokumentiert, das den öffentlichen Raum durchzieht, Orientierungshilfen, die nur bemerkt, wer sie benötigt. Das Netz von Informationen wird durch die Fotos sichtbar. Über die Anordnung zu Typologien von einzelnen Sujets wird bewußt, dass es dieses Netz an vielen Orten gibt.
Nach »innen« gekehrt und sehr privat und individuell sind die sinnesverstärkenden Wahrnehmungshilfen. Die Zusammenfassung von Wahrnehmungs- und Orientierungshilfen, der Außen- und Innenwelt ergibt das Spannungsfeld in dem die Arbeit sich bewegt.
Dozent: Georg Engels

